Gesunder Körper

Gesunder Geist

Wer sich regelmäßig bewegt, stärkt sein Immunsystem, beugt Herz-Kreislauf-Beschwerden vor, reduziert die Müdigkeit am Tag und legt die Grundlage für einen gesunden und tiefen Schlaf. Bereits einfache körperliche Aktivitäten helfen, Ihre Gesamtfitness zu steigern. Im Folgenden finden Sie Anregungen und Einsteigertipps, die Ihnen als Ansporn dienen und Freude an der Bewegung vermitteln sollen.

Joggen

Eine der beliebtesten Trainingsmethoden ist das Joggen. Warum? Weil es ein Sport ist, den man auch wunderbar alleine und nahezu überall betreiben kann, bei dem man an der frischen Luft ist und für den man glücklicherweise nicht einmal umfangreiche und teure Ausrüstung benötigt.

Vorbereitung
Bei körperlichen Beschwerden sollten Sie sich von Ihrem Arzt sportmedizinsch durchchecken lassen, so können mögliche Einschränkungen ausgeschlossen werden. Wenn Sie sich körperlich fit fühlen, können Sie einfach mit dem Training beginnen. Neben gesundheitlichen Voraussetzungen zählen Jogging-Schuhe zu Ihren wichtigsten Utensilien. Hier sollten Sie nicht am Preis sparen und sich von einem Fachhändler beraten lassen.

Der optimale Einstieg
Überfordern Sie Ihren Körper nicht. Wenn Sie lange Zeit sportlich inaktiv waren, starten Sie am besten in einem möglichst langsamen Tempo. Hierbei hilft es, immer wieder Gehpausen einzulegen. Auf diese Weise können Sie neue Kraft schöpfen. Hören Sie auf Ihren Körper! Sollten Sie während des Laufens Atemprobleme bekommen, ist die aktuelle Belastung zu groß und Sie sollten das Tempo drosseln. Wenn Sie diese einfachen Regeln befolgen, werden Sie merken, dass sich Ihr Tempo und Ihre Laufstrecken kontinuierlich steigern lassen. Sie werden automatisch immer mehr Freude am Joggen haben.

Radfahren

Sie möchten sich gerne an der frischen Luft bewegen, können sich aber nicht für das Joggen begeistern? Vielleicht haben Sie ja zu Hause noch ein Fahrrad stehen, dass schon seit langem auf einen Ausflug wartet.

Vorbereitung
Sollte Ihr Fahrrad längere Zeit nicht in Gebrauch gewesen sein, prüfen Sie es auf Straßentauglichkeit. Dabei sind funktionstüchtige Bremsen und Lampen sowie der richtige Luftdruck in den Reifen entscheidend. Besteht Ihr Fahrrad den Test, müssen Sie es nur noch auf Ihren Körper anpassen. Der Sattel sollte so eingestellt sein, dass Sie beim Stehen den Boden lediglich mit den Zehenspitzen berühren, Ihr Bein beim Treten der Pedale jedoch nie vollkommen gestreckt wird. Der Lenker sollte sich oberhalb des Sattels befinden.

Der optimale Einstieg
Suchen Sie sich nach Möglichkeit zu Beginn möglichst flache Strecken aus. Ein niedriger Gang und häufige Wiederholungen schonen die Gelenke und sorgen für einen langsamen und schonenden Muskelaufbau. Achten Sie zudem auf eine lockere Haltung und verkrampfen Sie nicht. Wenn Sie es ruhig angehen lassen werden Sie schnell Ihren Spass am Radfahren finden und merken, dass es sehr erholsam sein kann. Allmählich können Sie die Strecken und den Schwierigkeitsgrad steigern.

Gymnastik

Gerade bei spezifischen Rücken- oder Gelenkbeschwerden werden von Ärzten und Therapeuten oft Gymnastikübungen empfohlen, die dabei helfen, bestimmte Körperteile zu entlasten und zu kräftigen. Das kann Ihren Beschwerden entgegenwirken.

Vorbereitung
Besorgen Sie sich eine Decke oder Gymnastikmatte

Der optimale Einstieg
Der „Rumpfheber“ trainiert den oberen Rücken. Für diese spezielle Technik legen Sie sich flach mit dem Gesicht nach unten auf den Boden, während sich Ihre ausgestreckten Arme links und rechts neben Ihrem Kopf befinden. Nun spannen Sie Bauch, Rücken und Po an. Sobald Sie bereit sind, heben Sie Arme und Oberkörper leicht an. Halten Sie diese Position für etwa 15 Sekunden bevor Sie Ihren Brustkorb wieder ablegen. Die gleiche Übung wiederholen Sie sechs- bis achtmal. Nach einer kurzen Pause wiederholen Sie die Übung nochmals. Sollten Sie Interesse an weiteren Gymnastikübungen haben, finden Sie in jeder gut sortierten Buchhandlung tolle Bücher und Anleitungs-DVDs mit einer Vielzahl an Übungsformen. Sehr gut eignet sich auch das Theraband, um sanft Ihre Muskeln zu stärken. Sicher berät Sie auch gerne ein Fitnessstudio in Ihrer Nähe.

Schwimmen

Während der kühlen Wintermonate ist Indoor-Sport eine gute Alternative, um sich fit zu halten. Hier eignet sich Schwimmen im Hallenbad sehr gut, denn es ist auf Grund der warmen Wassertemperatur besonders angenehm und zudem gelenkschonend. Unabhängig von Witterungsbedingungen kann man sich im Wasser sowohl sportlich betätigen als auch entspannen.

Vorbereitung
Sollten Sie empfindliche Augen haben, besorgen Sie sich zum Schutz eine Schwimmbrille. Diese erhalten Sie im Sportfachgeschäft oder, angepasst auf Ihre individuelle Sehstärke, beim Optiker. Leichte Aufwärmübungen sowie das Dehnen am Beckenrand bereiten die Muskulatur schonend auf die Belastung vor.

Der optimale Einstieg
Eine Grundregel beim Schwimmen, die sich generell auf alle Sportarten anwenden lässt, sagt: Gehen Sie es langsam an und überschätzen Sie sich nicht! Beginnen Sie mit kurzen Einheiten und machen Sie Pausen, wenn Sie diese benötigen. Wechseln Sie den Schwimmstil und fordern Sie Ihren Körper so ganzheitlich. Während Sie beim Brustschwimmen Arme, Brust und Bauch trainieren, beanspruchen Sie beim Kraulen in erster Linie Brust, Schulter und Rücken. Rückenschwimmen löst Verspannungen und kräftigt die Hüftmuskulatur. Bald schon werden Sie merken, dass bereits wenige Einheiten pro Woche Wirkung zeigen und Sie sich fitter fühlen!

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