Häufige Fragen

Was ist Xitix und wofür wird es angewendet?

Xitix ist ein Vitaminpräparat. Xitix wird eingenommen zur Behandlung von Vitamin-C-Mangel-Krankheiten, zur Vorbeugung von Vitamin-C-Mangel-Krankheiten, wenn dies nicht durch Ernährung möglich ist.

Zu den Vitamin-C-Mangel-Krankheiten gehören der Präskorbut (erhöhte Blutungsneigung mit verminderter körperlicher Leistungsfähigkeit), der Skorbut (zusätzliche ausgedehnte Blutungen im ganzen Körper) und die Moeller-Barlow-Krankheit (Skorbut mit Störungen des Knochenwachstums bei Säuglingen).

Was ist das besondere an Xitix?

Das besondere an Xitix: Xitix ist durch eine Mischung aus „gepuffertem Vitamin C“ (Natriumascorbat) und Ascorbinsäure besonders magenschonend. Vitamin C ist - chemisch betrachtet eine Säure - die Ascorbinsäure. Eine regelmäßige Einnahme von Vitamin C kann bei empfindlichen Menschen den Säure-Basenhaushalt stören. Um auch diesen Menschen eine Vitaminzufuhr zu ermöglichen, wird bei Xitix ein Teil der Ascorbinsäure mit dem basischen Mineralsalz Natrium gebunden – „gepuffert“. Das gepufferte Vitamin C verhält sich in Bezug auf den Säure-Basenhaushalt neutral – und das unterscheidet Xitix von anderen Vitamin-C-Präparaten.

Gepuffertes Vitamin C verspricht eine hohe Bioverfügbarkeit und ist besonders für Menschen gedacht, welche die Ascorbinsäure in Reinform nicht vertragen. Reine Ascorbinsäure ist sehr sauer und lässt sich zudem schwer dosieren. Insbesondere bei der Einnahme erhöhter Vitamin-C-Mengen über einen längeren Zeitraum ist gepuffertes Vitamin C die magenfreundliche Alternative zu herkömmlichem Vitamin C.

Was müssen Sie vor der Einnahme von Xitix beachten?

Xitix darf nicht eingenommen werden,

  • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Vitamin C, Gelborange S oder einen der sonstigen Bestandteile von Xitix sind.
  • von Kindern unter 4 Jahren, da die Darreichungsform für diese Altersgruppe ungeeignet ist.

Wann ist besondere Vorsicht bei der Einnahme von Xitix erforderlich?

  • Wenn Sie eine bestimmte Art von Nierensteinen (Oxalat-Urolithiasis) oder eine Eisen-Speichererkrankung (Thalassämie, Hämochromatose) haben. Dann sollten Sie Xitix nicht einnehmen.
  • Wenn Sie eine hochgradige Störung der Nierenfunktion oder Nierenversagen haben (Dialyse­Patienten). Dann sollten Sie eine tägliche Vitamin-C-Aufnahme von 50 bis 100 mg Vitamin C nicht überschreiten. Es besteht sonst die Gefahr von Nierensteinbildung.
  • Wenn Sie eine Neigung zur Nierensteinbildung haben. Dann besteht bei Einnahme hoher Dosen von Vitamin C die Gefahr der Bildung von Calciumoxalatsteinen. Patienten mit wiederholter Nierensteinbildung sollten daher eine tägliche Vitamin-C-Aufnahme von 100 bis 200 mg nicht überschreiten.
  • Bei Überschreitung der angegebenen Dosisempfehlung. Bei der Einnahme hoher Dosen von Vitamin C (4 g täglich) kam es bei Patienten mit erythrozytärem Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel (einer Erbkrankheit) in Einzelfällen z. T. zu schweren Schädigungen der roten Blutkörperchen (Hämolysen). Befragen Sie hierzu bitte Ihren Arzt.
  • Bei häufigem Gebrauch der Lutschtabletten. Xitix kann aufgrund des Gehalts an Zucker (Sucrose) schädlich für die Zähne sein (Karies). Deshalb sollten Sie Ihren Mund nach dem Lutschen ausspülen.

Was gilt es bei Einnahme von Xitix mit anderen Arzneimitteln zu beachten?

Es sind bisher keine Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln bekannt. Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw. vor kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

Was gilt es in der Schwangerschaft und Stillzeit zu beachten?

Fragen Sie vor der Einnahme/Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat. Xitix kann während der Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden. Sie sollten in der Schwangerschaft und Stillzeit die angegebene Menge jedoch nicht überschreiten.

Welche Vorsichtsmaßnahmen sollten in Bezug auf die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beachtet werden?

Es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.

Wie ist Xitix einzunehmen?

Nehmen Sie Xitix immer genau nach Anweisung der Packungsbeilage ein. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind. Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis für Kinder ab 4 Jahren 1/4 –1/2 Lutschtablette täglich. Bei Jugendlichen ab 12 Jahren und Erwachsenen bis zu 2 Lutschtabletten täglich. Kinder unter 4 Jahren sollten Xitix nicht einnehmen. Die Tabletten werden gelutscht.

Wie lange soll/darf Xitix angewendet/eingenommen werden?

Nehmen Sie Xitix zur Therapie eines Vitamin-C-Mangels ohne ärztlichen oder zahnärztlichen Rat nicht länger als 14 Tage ein.

Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann Xitix Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.

Mögliche Nebenwirkungen

Sehr selten

  • Überempfindlichkeitsreaktionen (z. B. Atembeschwerden, allergische Hautreaktionen).
  • Gelborange S kann allergische Reaktionen hervorrufen.

Wie ist Xitix aufzubewahren?

Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren. Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf dem Umkarton oder Behältnis nach „Verwendbar bis“ angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats. Für die Plastikröhrchen dieses Arzneimittels sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. Die Aluminiumblister bitte nicht über 25°C lagern.

Was enthält Xitix?

Der Wirkstoff ist: Ascorbinsäure (Vitamin C). 1 Lutschtablette enthält 500 mg Ascorbinsäure (vorliegend als 250 mg Ascorbinsäure und 281,25 mg Natriumascorbat). Die sonstigen Bestandteile sind: Maisstärke, Magnesiumstearat (Ph. Eur.), Natriumcyclamat, Saccharin-Natrium, Sucrose (Zucker), Natriumchlorid, Natriumsulfat, Chinolingelb (E104), Gelborange S (E110), Passionsfruchtaroma.

Wie sieht Xitix und der Inhalt der Packung aus?

Xitix sind große, runde, flache, gelbe Lutschtabletten mit Bruchkerben. Xitix ist in Packungen mit 20 Lutschtabletten in Plastikröhrchen und mit 500 Lutschtabletten in Aluminiumblistern erhältlich.

Was sollte man über Vitamin C wissen?

Frisches Obst und Gemüse hat einen bedarfsgerecht hohen Vitamin-C-Gehalt. Bei längerer Lagerung kommt es jedoch zu unterschiedlich großen Vitamin-C-Verlusten. Im Allgemeinen wird bei uns in Mitteleuropa dieses Vitamin in ausreichenden Mengen aufgenommen. Hauptsächlich ältere Menschen sind jedoch in Folge veränderter Ernährungsgewohnheiten häufiger unzureichend versorgt. Auch bei starken körperlichen Anstrengungen oder Stress- oder Belastungssituationen in Beruf und Alltag kann der Vitamin-C-Bedarf erhöht und eine zusätzliche Vitamin-C-Zufuhr hilfreich sein – ebenso bei Rauchern, in der Schwangerschaft und Stillzeit. Säuglinge, die mit Kuhmilch ernährt werden, benötigen eine zusätzliche Vitamin-C-Zufuhr. Außer bei Fehl- und Mangelernährung kann ein Vitamin-C-­Mangel bei schweren körperlichen Krankheitszuständen auftreten. Eine seltene, sehr schwere Form des Vitamin-C-Mangels ist der Skorbut, der mit Schwäche und Blutungen im ganzen Körper einhergeht und medikamentös mit Vitamin C behandelt wird.

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